Rebels unterliegen in Heilbronn 0:5

Die Rebels kassierten in Heilbronn mit schweren Beinen eine 0:5-Niederlage – zwei Spiele innerhalb von nur rund 20 Stunden zeigten dem Team seine körperlichen Grenzen auf. Im Tor gab dabei Daniel Allavena sein Rebels Debüt.

Spielbericht

Die neu formierte Mannschaft der Heilbronner begann das Testspiel von der ersten Minute an sehr druckvoll. So bekam Daniel Allavena, schneller als ihm lieb sein konnte, einige Möglichkeiten sich auszuzeichnen.

Als Daniel Pronin nach 4:27 Minuten wegen eines Stockschlags für 2 Minuten auf die Strafbank musste, schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Unterländer ihr erstes Tor erzielen. Doch die Rebels wehrten sich mit vereinten Kräften und gaben den Spielern von Trainer Jason O’Leary wenig Möglichkeiten ihr Powerplay aufzuziehen.

Nach Ablauf der Strafzeit gelang es den Rebels für eine kurze Zeit einige offensive Impulse zu setzen. Spätestens jedoch mit der kleinen Bankstrafe, die Mack Stewart nach 9:46 Minuten kassierte, war diese Phase jedoch beendet. 19 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit gelang den Heilbronnern das 1:0 durch einen one timer von Eric Nemec, der im linken oberen Eck, über der Fanghand von Daniel Allavena, einschlug.

Trotz einiger Entlastungsangriffe der Rebels, die Falken blieben die spielbestimmende Mannschaft. Nach 15 Minuten und 29 Sekunden schlug die Scheibe zum zweiten Mal im Stuttgarter Tor ein. Einen von Malte Krenzlin abgefeuerten Schuss fälschte Bernhard Ettwein so ab, dass Daniel Allavena ihn nur abprallen lassen konnte. Den Rebound verwertete der perfekt postierte Chris Schutz eiskalt.

In den letzten Minuten des Anfangsdrittels blieb alles wie gehabt: die Heimmannschaft dominierte, konnte aber dank fleißiger Abwehrarbeit der Recken von der Waldau keinen weiteren Treffer erzielen.

Im Mitteldrittel gestaltete die Mannschaft von Tom Coolen die Partie ausgeglichener. Trotz mehrerer, gut vorgetragener Angriffe, brachte sie die Scheibe jedoch nicht im von Florian Mnich gehüteten Tor unter.

Auch ein sehr ansehnlich gespieltes Powerplay, nach einer Strafe gegen den Heilbronner Neuzugang Anton Seewald, führte nicht zum Erfolg. So blieb es nach 40 Minuten bei der verdienten 2:0 Führung der Käthchenstädter, die sich ihrerseits auch in den zweiten 20 Minuten einige Torchancen erarbeiteten.

Mit viel Elan gingen die Landeshauptstädter ins letzte Drittel, leider gelang es trotz aller Bemühungen nicht ein Tor zu erzielen. Stattdessen drehten die Heilbronner den Spieß um, und machten in der 44. und 45. Minute mit einem Doppelschlag innerhalb von 72 Sekunden alles klar. Beiden Treffern waren Unaufmerksamkeiten in der Stuttgarter Abwehr vorausgegangen. Als Justin Scheck nur drei Minuten später auf 5:0 erhöhte, war endgültig die Luft aus dieser Partie raus.

Trotz eines engagierten Überzahlspiels der Coolen Schützlinge, fast genau zwei Minuten vor Schluss, blieb den Rebels der Ehrentreffer versagt.

Fazit: Die lange Busreise nach Füssen, und ein zweites Spiel, nicht einmal 20 Stunden nach dem Ende der siegreichen Partie im Allgäu, forderten ihren Tribut. Die anstrengenden ersten Trainingswochen trugen das ihre dazu bei. Insofern sollte man die klare Niederlage nicht zu hoch bewerten. Außerdem gehören die Falken, aufgrund der Qualität ihres Kaders, zu den Favoriten auf eine direkte Play Off Qualifikation. Für die Rebels hingegen wäre die Teilnahme an den Play Offs fast schon die Erfüllung eines Traums.